Meditationsräume mit Zimmerbrunnen
Die Meditation ist ein wichtiger Bestandteil vieler Heilkünste. Man versetzt sich in einen Zustand völliger Versenkung, bei dem man weder seinen Körper noch seine Umgebung wahrnimmt, und kann so auf eine völlig losgelöste Weise mit seinem Unterbewusstsein kommunizieren. Die Meditation ist sozusagen eine Art der Selbsthypnose. Damit man sich aber ganz und gar auf einen Gedanken konzentrieren kann, ist es notwendig, dass der Meditationsraum eine harmonische und beruhigende Ausstrahlung hat. Straßenlärm, das Ticken einer Uhr oder andere technische Geräusche wirken störend beim Meditieren, das Zwitschern von Vögeln oder das Plätschern von Wasser dagegen helfen bei der Konzentration.
Deshalb wird in vielen Bereichen beim Meditieren mit natürlichen Geräuschen gearbeitet, die von einem kleinen Zimmerbrunnen oder von einer CD kommen können. Lebt man nah am Meer oder macht Urlaub in einem Zingst Hotel direkt am Strand, braucht man auch einfach nur das Fenster zu öffnen. Dennoch sind Zimmerbrunnen ein sehr beliebter Einrichtungsgegenstand – und das nicht nur in Wellness Centern. Denn das fließende Wasser wirkt belebend auf die Sinne, entspannend auf den Geist und befeuchtet und ionisiert die Raumluft. Dies sind die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Meditation.
Die Pumpen in den Zimmerbrunnen werden meist durch einen kleinen Elektromotor angetrieben, deren leises Brummen allerdings auch stören kann. Zimmerbrunnen müssen deshalb regelmäßig von Kalkablagerungen in der Pumpvorrichtung gereinigt werden, ansonsten braucht der Motor mehr Kraft zum Pumpen, der Frequenzumrichter muss mehr Leistung bringen und dadurch brummt der Zimmerbrunnen natürlich noch lauter. Eine gute Lösung wäre auch, die elektrischen Teile eines Zimmerbrunnens durch eine Wand abzutrennen, was sich wegen des Mehraufwands allerdings nur in großen Wellnesshotels oder Meditations-Zentren rentiert.